Meditation – Die Anfänge

Vor einiger Zeit habe ich angefangen, mich mit den Themen Entspannung, Meditation und Achtsamkeit zu beschäftigen. Angefangen habe ich mit der Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Die dient der Entspannung und hat für mich auch ganz gut funktioniert, hatte aber bis auf die eingetretene Entspannung (die unterschiedlich lang angehalten hat) sonst eher weniger Auswirkungen auf meinen Alltag gehabt.  Ich fand die Erfahrung spannend, aber für mich nicht ganzheitlich genug. Dennoch hat es mir gezeigt, dass ich mich ganz gut auf solche Sachen einlassen kann.

Ich habe dann auf YouTube nach Anleitungen zur Meditation gesucht und einen Film gefunden, der sich mit Atemtechnik, Achtsamkeit gegenüber seinen Gedanken sowie Entspannung beschäftigt. Außerdem empfinde ich die Stimme des Sprechers als ganz angenehm. Diesen Film habe ich in eine mp3-Datei umgewandelt, so kann ich diese sehr einfach tagtäglich nutzen und tue dieses auch. Interessant für mich festzustellen, war dass ich mich in keiner Weise dazu zwingen muss sondern diese Zeit täglich genießen kann. Ich habe ein paar Rituale drum herum „gebaut“, die glaube ich die Wirkung der Mediation noch verstärken. Ich merke zunehmend, wie die Meditation mein übriges Leben und meine Aufmerksamkeit verändert und bin sehr glücklich darüber.

Zeche Zollverein

Bevor ich zu den heutigen Fotos komme will ich noch was zum letzten Foto sagen: ich glaube beim schnellen drübergucken fällt es nicht auf, aber die Person im roten Shirt stand wirklich vor der Wand und gehört nicht zum Kunstwerk 😉

Die Zeche Zollverein ist in vielerlei Hinsicht beeindruckend. Heute zeige ich zwei Bilder, die zeigen, mit welcher Macht sich die Natur ihren Raum zurückholt und sie wäre noch viel erfolgreicher, wenn Zollverein kein Weltkulturerbe sondern ein Lost-Place wäre:

Auf dem Weg zur Zeche Zollverein

Manchmal ist auch der Weg das Ziel. Ich wurde wiedereinmal von Dosenkunst hier auf wordpress inspiriert mehr Street-Art zu veröffentlichen.

Wie hier auf dem Foto eindrucksvoll zu sehen muss eine Brückenunterführung nicht immer grau und langweilig sein. Ich weiß, dass ich beim Beschnitt gegen eine Fotografenregel („Schneide nie unterm Knie“) verstoßen habe, aber ich finde gerade dadurch gewinnt das Foto in diesem speziellen Fall und außerdem bin ich den häßlichen Gehweg losgeworden…

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Tetraeder

Die Bilder habe ich von meinem letzten Ausflug ins Ruhrgebiet mitgebracht.

Als Freund von klaren Strukturen hat es mir das Tetraeder in Bottrop schon sehr angetan. Den bewölkten Himmel habe ich zwar nicht bestellt, aber er passt als Kontrast wunderbar zu den klaren Strukturen wie ich finde.

 

Weißenhofsiedlung Stuttgart abseits der Le Corbusier-Häuser

Die beiden Häuser des Architekten Le Corbusier der Weißenhofsiedlung sind jetzt (aus meiner Sicht zurecht) also Weltkulturerbe.
Aber auch abseits dieser Häuser zeigt die Weißenhofsiedlung viele Beispiele der neuen Sachlichkeit. Die Reduktion auf gerade Linien ist wie bei diesem Haus meist nicht ganz so ausgeprägt wie bei den Le Corbusier Häusern, nichts desto trotz gelten sie als Vorreiter des damals revolutionären Architekturstils, der uns bis heute begleitet:

Weißenhofsiedlung Stuttgart

Einige Gebäude der Weißenhofsiedlung in Stuttgart könnten in diesem Jahr auf die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe kommen. Das habe ich zum Anlass genommen mal ein paar Bilder aus dem letzten Jahr hervorzukramen. Die klaren Linien der neuen Sachlichkeit finden sich hier überall und machen den Charme der Siedlung aus.